Wissenschaft

Brandenburger Ärzte fordern Vernetzung für bessere ME/CFS- und Long-Covid-Versorgung

Brandenburger Ärzte warnen vor unzureichender Versorgung von ME/CFS- und Long-Covid-Patienten und fordern eine stärkere Vernetzung der Fachrichtungen.

vonLukas Fischer17. Juni 20261 Min Lesezeit

Brandenburger Ärzte haben Alarm geschlagen: Die aktuelle Versorgung von Patienten mit ME/CFS und Long Covid ist unzureichend. Laut einer Erklärung von Fachärzten aus verschiedenen Disziplinen, die sich kürzlich in Potsdam trafen, fehlt es an einer koordinierten Zusammenarbeit aller relevanten Fachrichtungen. Während die Zahl der betroffenen Patienten steigt, scheinen die Strukturen im Gesundheitswesen nicht in der Lage zu sein, adäquate Hilfen und Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Die Forderung nach besserer Vernetzung wirft wichtige Fragen auf. Warum wird nicht schon längst ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt? Wo bleibt die politische Unterstützung zur Schaffung eines funktionierenden Netzwerks? Experten weisen darauf hin, dass vor allem die symptomatische Vielfalt dieser Krankheitsbilder eine integrative Strategie erforderlich macht. ME/CFS und Long Covid zeigen sich bei den Betroffenen in unterschiedlichsten Formen und erfordern deshalb maßgeschneiderte Therapiekonzepte. Das derzeitige Vorgehen, bei dem Patienten oft von einem Spezialisten zum nächsten geschickt werden, bringt nicht nur viel Frustration mit sich; es hindert auch eine schnelle und gezielte Behandlung.

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